Vormarkierung, satellitengesteuert

Lieu Studen, Bern
Année 2025
Secteurs Markierung
Filiales Büren an der Aare (Marktgebiet Mittelland)

Der im Streetlife 3/24 vorgestellte Vormarkierungsroboter Tyker verrichtet inzwischen zuverlässig seinen Dienst. Auf der riesigen Parkplatzfläche der Cotra AG in Studen (BE) bewies er seine ausserordentliche Effizienz.

 

«Die grösste Etappe umfasste eine Fläche von 5889 Quadratmetern, wo es rund 1750 Meter Linien für hunderte von Parkfeldern zu markieren gab.»

Fredy Röthlisberger, Product Manager, SIGNAL AG

Die grösste Etappe

«Da gab es natürlich schon viele Markierungen, daher mussten wir zuerst jede Menge demarkieren», berichtet Fredy Röthlisberger, Product Manager bei SIGNAL AG. Er kennt sich mit der Materie bestens aus, hat er doch früher selber für SIGNAL AG markiert. «Aber dann kam Tyker zum Einsatz. Die grösste Etappe umfasste eine Fläche von 5889 Quadratmetern, wo es rund 1750 Meter Linien für hunderte von Parkfeldern zu markieren gab. Und das hat der Tyker mit Bravour gemeistert.» Bei weiteren Etappen seien insgesamt noch einmal rund zwei Kilometer markiert worden.

 

Daten, Pläne

Um den Roboter einsetzen zu können, sind gute digitale Pläne unabdingbar. «Der Zeichner kann dann Linien einzeichnen und die werden automatisch georeferenziert. Wenn das Ganze in der richtigen Form vorliegt, können wir das ins Tool laden, den Tyker hinstellen und dann legt der los.» GPS-gesteuert fährt der Roboter mit rund 3 km/h und zieht mittels Spraydose eine präzise Linie, weicht dabei höchstens zwei Zentimeter von der Vorgabe ab. «Einmal pro Stunde muss man die Spraydose wechseln, ansonsten hat man kaum etwas zu tun», berichtet Röthlisberger.

Menschlicher Beistand

Der Effizienzgewinn sei dramatisch, berichtet er: Wo früher sechs Leute zwei Tage im Einsatz gewesen wären, verrichte Tyker die Arbeit nun an einem Tag – und das erst noch extrem präzise. Ganz ohne menschliche Hilfe laufe ein Einsatz in der Regel aber nicht ab. «In der Nähe einer Metallfassade ist es in Studen zu Störungen des Satellitenempfangs gekommen», erzählt Röthlisberger. «Auch wenn beispielsweise am Strassenrand Bäume stehen, die die Strasse überwachsen, kann es zu Problemen kommen, ebenso wenn es zwischen Hochhäusern eng wird», sagt Röthlisberger. «Aber Hochhäuser haben wir in der Schweiz ja nicht so viele.»

 

Nötig geworden waren die Arbeiten, weil Cotra eine neue Halle für die Fahrzeugaufbereitung sowie eine neue Waschanlage erstellt hat. Dadurch ergab sich eine andere Aufteilung der Fläche und ein neues Parkkonzept.

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