Die grösste Etappe
«Da gab es natürlich schon viele Markierungen, daher mussten wir zuerst jede Menge demarkieren», berichtet Fredy Röthlisberger, Product Manager bei SIGNAL AG. Er kennt sich mit der Materie bestens aus, hat er doch früher selber für SIGNAL AG markiert. «Aber dann kam Tyker zum Einsatz. Die grösste Etappe umfasste eine Fläche von 5889 Quadratmetern, wo es rund 1750 Meter Linien für hunderte von Parkfeldern zu markieren gab. Und das hat der Tyker mit Bravour gemeistert.» Bei weiteren Etappen seien insgesamt noch einmal rund zwei Kilometer markiert worden.
Daten, Pläne
Um den Roboter einsetzen zu können, sind gute digitale Pläne unabdingbar. «Der Zeichner kann dann Linien einzeichnen und die werden automatisch georeferenziert. Wenn das Ganze in der richtigen Form vorliegt, können wir das ins Tool laden, den Tyker hinstellen und dann legt der los.» GPS-gesteuert fährt der Roboter mit rund 3 km/h und zieht mittels Spraydose eine präzise Linie, weicht dabei höchstens zwei Zentimeter von der Vorgabe ab. «Einmal pro Stunde muss man die Spraydose wechseln, ansonsten hat man kaum etwas zu tun», berichtet Röthlisberger.