Anspruchsvolle Montage beim Renggloch

Lieu Renggloch, Lucerne
Année 2024
Secteurs Signalisation & Verkehrsraumgestaltung
Filiales Root

Seit Mai 2023 wird im Luzernischen die Rengglochstrasse saniert. SIGNAL AG spielt dabei mit einer bedeutenden Anzahl Signaltafeln eine nicht unwesentliche Rolle. Aber: Was bedeutet «Renggloch»? Und wo genau ist das?

«Das Renggloch ist eine Schlucht des Ränggbachs, einem Nebenfluss der Emme bei Kriens», klärt Nicolas Erni, Leiter der Geschäftsstelle Root, auf. «Das ist eine Natursehenswürdigkeit, aber damit hatte unsere Arbeit nichts zu tun.»

 

Wichtige Verbindungsstrasse

Vielmehr sei es um die Sanierung der Rengglochstrasse gegangen, eine wichtige Verbindung zwischen Kriens und Littau. Dabei handelt es sich um ein Teilprojekt des derzeit grössten Bauvorhabens des Kantons. Die Kantonsstrasse wurde auf einer Länge von über drei Kilometern ausgebaut. Das erforderte insbesondere den Bau einer Brücke bei besagtem Renggloch und von massiven Stützmauern, um die Strasse vor Naturgefahren zu schützen.

Dazu kamen:

  • der Bau eines drei Meter breiten Rad- und Gehwegs,
  • die Umgestaltung des Knotens Horüti zu einem Kreisel mit 36 Metern Durchmesser,
  • sowie zahlreiche weitere, unter anderem ökologische Massnahmen.

«Auf der ganzen Strecke brauchte es Signaltafeln, nicht zuletzt beim Horüti-Kreisel und einer weiteren grossen Kreuzung im Eigental», erzählt Erni. Neben klassischer Strassen- und Gehwegsignalisation und einer Reihe von Vorwegweisern sind insbesondere vier Grossraumtafeln zu nennen, insgesamt Schilder im Wert von 100 000 CHF.

Überkopfmontage

Die betreffenden Arbeiten seien mit einer Reihe von Herausforderungen einhergegangen, erzählt Erni weiter. «Und ich bin sicher, dass das einer der Gründe war, warum unser Kunde auch diesmal auf uns zurückgegriffen hat: Beim Kanton weiss man, dass wir anspruchsvolle Montagen ausführen können und beispielsweise auch die Dimensionierung der Masten im Griff haben. Ich denke, dass wir die Submission deshalb erfolgreich abgeschlossen haben.» Besonders anspruchsvoll seien dabei die Überkopfmontagen gewesen, teilweise im Gefälle und mit Absturzsicherungen. «Bisschen schwindelfrei muss man da schon sein», scherzt Erni.

 

Tempo

Nicht ganz harmlos sei auch das Tempo gewesen, führt er weiter aus. Zwar seien erste Kontakte bereits früh im Jahr 2023 erfolgt, und die Planung konnte anfangs 2024 in Angriff genommen werden. Aber als dann Januar bis Juli 2025 montiert wurde, stand man unter Zeitdruck, nicht zuletzt, weil das Projekt drei Monate Vorsprung auf den Zeitplan aufgewiesen hat. Bereits Mitte März wurde der Abschnitt mit einem grossen Fest dem Verkehr übergeben, auch wenn noch nicht ganz alle Arbeiten abgeschlossen sind. «Ich denke, der Kunde ist zufrieden, wir haben mit allen Ansprechpartnern, namentlich mit den Planern und Ingenieuren, partnerschaftlich zusammengearbeitet», sagt Erni.

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