Sicherung der Baustellen
«Der erste Teil dieses Projekts startete für uns im Februar 2021», berichtet Batigne. Auftraggeber sei ein Konsortium gewesen. Hier galt es vor allem, die provisorischen Markierungen zu erstellen und alle Baustellenschilder zu liefern, damit auf der Verkehrsfläche sicher gearbeitet werden konnte. «Die Arbeiten erfolgten konstant in vier oder fünf Sektoren und wir mussten manchmal mehrmals pro Woche eingreifen! Man muss ständig auf der Hut und sehr flexibel sein. Reaktivität ist das Schlüsselwort», berichtet Batigne. «Dabei galt es, auch die eigene Sicherheit zu achten, da es sich um eine stark befahrene Strassen in einem der verkehrsreichsten Industrieviertel des Kantons handelt. Die Arbeiten an den provisorischen Markierungen und Beschilderungen dauerten etwa 30 Monate.»
Definitive Arbeiten
Der zweite Teil umfasste die definitiven Signalisationen und Markierungen. Hier war der Auftraggeber die République et canton de Genève mit dem Office cantonal du génie civil. «In diesem Fall waren wir nicht Subunternehmer, sondern haben auf eine Offertanfrage reagiert», sagt Batigne. Am 15. Dezember 2023 wurde die verlängerte Linie in Betrieb genommen. Die Markierungen auf den neuen Fahrbahnen waren zu diesem Zeitpunkt noch provisorisch, die endgültigen Markierungen wurden erst Anfang 2024 angebracht, nachdem der Asphalt entölt worden und das Wetter für die Markierungen günstiger war. Hinzu kam die endgültige Beschilderung mit rund 130 Verkehrszeichen. Hierfür waren insbesondere Präzision sowie Kenntnisse der Normen und der verschiedenen Arten der Anbringung der Signale erforderlich. Das Material für die Schilder musste Stück für Stück unter Berücksichtigung vieler Details festgelegt werden. «Der Kanton ist in dieser Hinsicht sehr genau, alle Signale müssen in jeder Hinsicht den Normen entsprechen und in der GIS-Datenbank referenziert werden», berichtet Batigne. «Unser Projektkoordinator Carlo Fossati hat mit seinem fundierten Wissen einen tollen Job gemacht.»
Die Gesamtheit dieser Arbeiten habe zwischen 2021 und Mitte 2024 ein Volumen von rund einer halben Million Franken betragen, sagt Batigne. Die Bestückung der Haltestellen mit Stelen ist dabei nicht enthalten. «Die stammen zwar auch von der SIGNAL AG, aber die Stadt hat die vorrätig.»